MikroTribologie Centrum µTC

MikroTribologie Centrum µTC

Reibung und Verschleiß verkürzen die Lebensdauer von Bauteilen und beeinträchtigen die Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit von technischen Systemen. Die Mikrotribologie steht für die Erforschung dieser tribologischen Elementarprozesse, ihrer Modellierung und die Simulation des resultierenden Systemverhaltens.

Das MikroTribologie Centrum µTC erforscht mit experimentellen und numerischen Methoden die grundlegenden Zusammenhänge und erarbeitet Lösungen, mit denen Reibung und Verschleiß gezielt eingestellt werden können. Das µTC bietet seiner Kundschaft zudem umfassende Beratung. Etwa 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Ingenieur- und Naturwissenschaften arbeiten in Pfinztal, Karlsruhe und Freiburg an tribologischen Fragestellungen. Der Fokus liegt auf themen- und skalenübergreifender Analytik, begleitender Modellbildung und Simulation sowie Untersuchung und Optimierung tribologischer Systeme.

MikroTribologie Centrum µTC - eine Kooperation von Fraunhofer und KIT

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Das MikroTribologie Centrum ist eine gemeinsame Initiative des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik IWM und des Instituts für Angewandte Materialien - Computational Materials Science (IAM-CMS) des Karlsruher Instituts für Technologie KIT. Es vereinigt die tribologischen Aktivitäten beider Institute.

Die besondere Stärke des µTC besteht in der Kombination von industrienaher Forschung und den Kompetenzen in den Grundlagenwissenschaften sowie der Lehre. Von dieser Kombination profitiert unsere Kundschaft durch maßgeschneiderte Projekte, einem breiten Dienstleistungsspektrum sowie der tiefgehenden Bearbeitung von grundlegenden Forschungsaufgaben.

Polymertribologie

Polymere zeichnen sich in tribologischen Anwendungen durch Gewichtsersparnis, gute Trockenlaufeigenschaften und Vorzüge in der Verarbeitung aus.  Die Herausforderung besteht in der Bewertung und Optimierung des Gesamtsystems, damit polymere Tribowerkstoffe ihre Stärken ausspielen können. Hier setzt das Fraunhofer IWM mit Kompetenz bei der Modellbildung und Simulation an und trägt damit dem wachsenden Forschungsbedarf Rechnung.

Thermoplasten kommt in der Tribologie ein besonderer Stellenwert zu, weil sie mit geeigneten Füllstoffen compoundiert, einen guten Verschleißwiderstand bei geringem Gewicht  haben. Den Motorraum von Fahrzeugen haben diese Werkstoffe vor dem Hintergrund geringer Geräuschentwicklung und zunehmender Bauteilkomplexität und ihrer chemischen Beständigkeit längst erobert. Ihr Potenzial, zur Minderung von Reibung und Verschleiß und damit zur Energieeffizienz in der Mobilität beizutragen, ist noch lange nicht ausgeschöpft.

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